Herzlich Willkommen beim Floorball!
Floorball (auch Unihockey genannt) ist die neueste Sportart, die bei TuRa Meldorf angeboten wird.
Floorball ist eines der schnellsten Spiele der Welt, voller Rasanz und Dynamik, dabei aber fair und verletzungsarm wie kaum ein anderes.
Wir (Frauen und Männer ab 30 Jahre) treffen uns immer montags von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr in der Großsporthalle.
In der ersten Novemberwoche 2008 hatten Kinder und Jugendliche aus Dithmarschen, die Meldorfer Schulen und verschiedene Sparten von TuRa Meldorf die Möglichkeit, Floorball auszuprobieren. Dabei wurde von vielen festgestellt – Floorball ist Spielfreude pur!
Auftakt der Floorball-Woche bildete eine Fortbildung. Reiner Düring, Vorstandsmitglied des FLV-SH, führte in die Regeln und Übungsformen ein und brachte die Übungsleiter und Sportlehrer ganz schön ins Schwitzen.
An beiden Wochenenden fand ein Turnier statt. Ausrichter war am ersten Wochenende die Kreissportjugend, am zweiten Wochenende engagierte sich das Juniorteam von TuRa Meldorf.
Zahlreiche Teams fanden sich zu den beiden Terminen ein. Besonders freute sich die Organisatorin Kirstin Mildner (Beisitzerin KSJ, Jugendwartin Tura Meldorf) über die Teilnahme von Teams aus Brunsbüttel und Elpersbüttel.
Die Brunsbüttler trainieren bereits regelmäßig und haben für diese Saison eine Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Die Elpersbüttler Truppe überlegt, in ihrem Verein einen Trainingsabend auf die Beine stellen.
Bei TuRa selber wird es als Resultat dieser Woche eine Mixed Erwachsenen Floorball Ü30-Truppe geben, die sich immer montags ab 20 Uhr in der Großsporthalle treffen wird.
Abschluss der Woche bildete der Familiensport. Gemeinsam kämpften Eltern und Kinder um die Tore.
Philipp Szelat, Nils-Ole Utech, Niels Langfeld und Jesper Mildner sind der Meinung, so etwas sollte es in Meldorf immer geben. Ob sich dies realisieren lässt, wird sich zeigen, auf jeden Fall waren sich alle Teilnehmer einig, über diese Aktion würden sie sich im nächsten Jahr freuen!
Das ist Floorball:
Floorball ist die neueste und zugleich faszinierendste Variante des schon seit dem Altertum bekannten „Krummstabspiels“. In den 50er Jahren ist es in Nordamerika unter den Namen stockey bzw. floorhockey als eine Sommervariante des Eishockey entstanden, ohne Eis und Schlittschuhe, sondern mit Sportschuhen in üblichen Sporthallen. Man legte einfach die dicke Schutzausrüstung ab, tauschte Hartgummi-Puck und Eishockey-Schläger gegen Schläger und Lochball aus leichtem Plastik und passte das Regelwerk diesen Veränderungen an.
Entstanden ist so eines der schnellsten Spiele der Welt, voller Rasanz und Dynamik, dabei aber zugleich fair und verletzungsarm wie kaum ein anderes. Gegen Ende der 60er Jahre kam diese Spielidee dann nach Schweden, von wo aus sie – mit Elementen des dort äußerst populären Bandy vermischt – ihren unvergleichlichen Siegeszug antrat. Dort heißt das Spiel heute Innebandy und ist hinter Fußball und bereits deutlich vor Eishockey und Handball die unbestrittene Nr. 2, also absoluter Volkssport.
In den schwedischen Schulen wird es von der ersten Klasse an gespielt. Und dass die Besten ihrer Zunft dort in einer Profi-Liga ihr Geld verdienen, ist dann auch nicht mehr verwunderlich. Unnötig zu sagen, dass Schweden auch amtierender Weltmeister ist. Ganz aktuell zum 5. Mal, diesmal vor Tschechien, Finnland und der Schweiz.
Floorball ist inzwischen in über 30 Ländern auf allen fünf Kontinenten verbreitet, der Weltverband IFF (International Floorball Federation) wurde soeben von der GAISF (Generell Association of Sports Federations) aufgenommen, in welcher auch der DSB Mitglied ist. In Europa ist Floorball aktuell die Sportart mit den größten Zuwachsraten, Hochburgen sind neben den nordischen Ländern die Schweiz und Tschechien. Und dynamisch, rasant und faszinierend wie das Spiel selbst ist seine Entwicklung auch in Deutschland, speziell im Norden, Tendenz anhaltend steigend.
Begründet liegt der Erfolg des Floorball zum einen in seiner überzeugenden Spielidee, zum anderen und vor allem in seinem einsichtigen Regelwerk. Dass es dadurch in wenigen Minuten erlernt, in der sog. Kleintor- bzw. Mixed-Variante von Jungen und Mädchen bzw. Männern und Frauen gemeinsam gespielt werden kann (bis hin zur deutschen Mixed-Meisterschaft), macht es insbesondere für den Schulsport und den Freizeitbereich so interessant. Und preiswert ist es obendrein.
Als internationales Sportspiel wie auch im Liga-Spielbetrieb, dann allerdings zumeist von reinen Frauen- bzw. Männer-Mannschaften mit Eishockey ähnlichen Toren und Torwart gespielt, entfaltet es seine ganze Rasanz und Dynamik jedoch erst richtig. Zur Freude einer stetig wachsenden Aktiven- und Fan-Gemeinde.
Am 20. Juni 2010 haben wir in der Großsporthalle am Schwimmbad eine tolle Werbung für unsere junge Sportart erlebt. Die Ü30-Truppe von TuRa Meldorf hat befreundete Ü30-Mannschaften aus Gettorf, Neuwittenbek und von unserem Kooperationspartner ABC Wesseln zu einem Spaßturnier eingeladen. Vom Landessportverband haben wir uns extra dafür eine Original-Floorballbande ausgeliehen. Auf einem zweiten Kleinfeld trugen insgesamt acht Jugendmannschaften von TuRa, Wesseln, Gettorf und Tetenbüll ebenfalls einen sportlichen Vergleich aus. Insgesamt nahmen ungefähr 90 Sportler teil, die von noch einmal so vielen Zuschauern lauthals angefeuert wurden. Für alle wurde ein Verpflegungsstand organisiert, der dankbar genutzt wurde. Die Ergebnisse (TuRa erwies sich bei den Kindern als schlechter Gastgeber und wurde jeweils 1.) waren am Ende nur Nebensache. Im Vordergrund stand das Spielen, der Spaß und auch das gegenseitige Kennenlernen. Eine der Zuschauerinnen war die Vorsitzende des Floorballverbandes S-H, Elke Scholz, die sich begeistert von der Veranstaltung zeigte. Mit ihr wurde vereinbart, dass die Floorballsparte von TuRa Meldorf ab der kommenden Saison in den Verband eintritt und die Ü30-Mannschaft bereits am Spielbetrieb teilnimmt. Beide Trainingsgruppen (siehe oben) freuen sich noch auf neue Teilnehmer. Gerade bei den Kindern/Jugendlichen haben wir noch eine Menge Kapazität übrig. Besonders sind auch Mädchen jeder Altersstufe gern gesehen. Die beiden Übungsleiter, Jan Schulz und Malte Hagen, haben mittlerweile sogar einen eintägigen Grundalgenlehrgang in Bordesholm mitgemacht. Also – kommt doch einfach vorbei und probiert, ob euch Floorball gefällt!
















